Die Bürgerwindaktie

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Portfolio wächst um zwei weitere französische Windparks
8. Mai 2013
Vierfacher Stromertrag: Vorarbeiten für Repowering-Projekt laufen
13. Februar 2013 
ABO Invest produzierte 2012 mehr Strom als prognostiziert
15. Januar 2013


 Portfolio wächst um zwei weitere französische Windparks

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  • Jahresabschluss entspricht Erwartungen
  • Stromerträge für 2012 leicht unter Prognose
  • Hauptversammlung am 26. Juni soll weiteres Wachstum ermöglichen

(Wiesbaden, 8. Mai 2013) Der Ausbau des Portfolios der ABO Invest AG schreitet voran: Die Gesellschaft erwirbt zwei weitere französische Windparks. Die beiden rund 30 Kilometer von¬einander entfernten Projekte im Burgund bestehen aus insgesamt acht Anlagen vom Typ REpower MM92 mit 16,4 Megawatt Nennleistung. Die Inbetriebnahme ist für das erste Halbjahr 2014 geplant. ABO Invest erwirbt den Windpark Escamps (zwei Anlagen) als Alleininvestor sowie eine Beteiligung in Höhe von 65 Prozent am Windpark Clamecy (sechs Anlagen). Das verbleibende Drittel dieses Windparks geht voraussichtlich in den Besitz eines Verbundes über, der aus dem örtlichen Energieversorger, einer Bürgerinitiative und den Anliegergemeinden besteht. Unter Berücksichtigung der Beteiligungsquoten wächst das Portfolio der Bürgerwindaktie damit um rund sechs Turbinen (12 Megawatt). Insgesamt umfasst es dann 42 Windenergieanlagen sowie eine Biogasanlage. Die Nennleistung steigt auf 85,5 Megawatt. Davon sind 70 Megawatt bereits am Netz, eine Anlage im rheinhessischen Framersheim (3,4 Megawatt) befindet sich in der Errichtungsphase.

• Burgund als neuer Windstandort erschlossen
Die neuen Windparks im Burgund erschließen eine weitere Windregion für das bereits breit gestreute Portfolio. Im südwestfranzösischen Cuq (12 Megawatt) produziert ABO Invest seit 2009 Strom. Im Herbst 2012 kam der lothringische Windpark Souilly (8 Megawatt) hinzu. Der Hersteller REpower war bislang nur mit einer einzelnen Anlage im Portfolio vertreten, die im Herbst 2013 im rheinhessischen Framersheim ans Netz gehen soll. Mit den beiden zusätzlichen Projekten etabliert sich der renommierte deutsche Anlagenbauer neben Nordex und Vestas als dritte Säule im Hersteller-Mix. Zudem betreibt ABO Invest drei kleinere Enercon-Anlagen. Auch bei der Auswahl der Anlagen ist damit die Strategie der Risikostreuung erkennbar, um Auswirkungen etwaiger Typenfehler zu minimieren.

• Ergebnis steigt auf 2,2 Millionen Euro
Im Rahmen der Erwartungen liegt der Jahresabschluss der ABO Invest für das Geschäftsjahr 2012. Die für Windparkprojekte typischen, aus hohen Zinsverpflichtungen und Abschreibungen resultierenden Anfangsverluste prägen das Ergebnis. Es belief sich im Konzern bei einem Umsatz in Höhe von rund 14,1 Millionen Euro auf knapp -3,3 Millionen Euro. Der Erfolg zeigt sich im Ergebnis vor Zinsen und Steuern – bereinigt um sonstige betriebliche Erträge. Dieses stieg – proportional zum Umsatz – von knapp 1 Million Euro im Jahr 2011 auf 2,2 Millionen Euro. Zum vollständigen Geschäftsbericht.


• Stromerträge für 2012 minimal unter der Prognose
Annähernd erreicht hat ABO Invest die für 2012 prognostizierten Stromerträge. „Trotz eines unterdurchschnittlichen Windjahres haben wir fast eine Punktlandung geschafft und sind lediglich ein Prozent hinter dem Soll-Wert zurückgeblieben“, berichtet Vorstand Dr. Jochen Ahn. Auf Grundlage der in den Anlagen gemessenen Werte hatte ABO Invest in einer Pressemitteilung im Januar von leicht überplanmäßigen Erträgen gesprochen. Die zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorliegenden Abrechnungen der Netzbetreiber machten jedoch eine geringfügige Korrektur notwendig. Auf Grundlage der tatsächlich vergüteten Strom-erträge und der Ausgleichszahlungen für technische Ausfälle produzierte das ABO Invest-Portfolio 2012 knapp 161 Millionen Kilowattstunden Strom. Die prognostizierten Erträge 2012 wurden damit um ein Prozent unterschritten. Drei Windpark-Projekte lagen über Plan und fünf darunter. Im Jahr zuvor hatte die Stromproduktion des Portfolios den Prognosewert um fünf Prozent übertroffen. Die bisherigen Ertragsdaten lassen erwarten, dass das Portfolio die Prognosen langfristig mindestens erfüllen wird.
Die Differenz zwischen den in den Anlagen gemessenen Erträgen und dem tatsächlich ins Netz eingespeisten Strom erklärt sich im Wesentlichen aus Leitungsverlusten auf dem Weg von den Windenergieanlagen zu den Einspeisepunkten der Energieversorger sowie aus Messungenauigkeiten. Nach diesen Erfahrungen werden seit dem 1. Januar 2013 von den Ertragsdaten, die tagesaktuell auf der Internetseite zur Verfügung stehen, pauschal 3 Prozent abgezogen.

• ABO Wind zeichnet neue Aktien für 1,24 Euro
Ziel der ABO Invest ist es, die Leistung mittelfristig auf 200 Megawatt auszubauen. Um das zu erreichen, sind regelmäßige Kapitalerhöhungen notwendig. Kurzfristig emittiert die Gesellschaft daher aus dem genehmigten Kapital 1,5 Millionen Aktien unter Ausschluss des Bezugsrechts. ABO Wind beabsichtigt, diese Aktien in der nächsten Woche zum Preis von 1,24 Euro je Aktie zu zeichnen – also knapp über dem aktuellen Börsenkurs. Der zu erwartende Bruttoemissionserlös beträgt mithin 1,86 Millionen Euro. Die Kosten für die Kapitalerhöhung bleiben deutlich unter 10.000 Euro.

• Hauptversammlung 2013 beschließt über weitere Kapitalerhöhungen
Die nächste Hauptversammlung der ABO Invest AG ist für Mittwoch, 26. Juni 2013, um 16 Uhr einberufen. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Beschlussfassung zu einer neuen Kapitalerhöhung um bis zu 15 Millionen Euro, die ein weiteres Wachstum des Portfolios ermöglichen soll. Geprüft werden derzeit diverse Projekte zum Ankauf – darunter Bestandswindparks in Deutschland sowie ein in Planung befindlicher Windpark in Belgien. Die Tagesordnung der Hauptversammlung sowie alle dort auszulegenden Unterlagen sind im Internet abrufbar


Vierfacher Stromertrag: Vorarbeiten für Repowering-Projekt laufen

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  • Abbau des 1998 errichteten Parks hat begonnen
  • Neue Anlagen liefern jeweils vierfache Strommenge
  • Bürgerwindaktie ABO Invest ist neuer Betreiber

(Wiesbaden, 13. Februar 2013) Der Projektentwickler ABO Wind erneuert zwei Windenergieanlagen des Windparks Framersheim und vervierfacht damit deren Leistung. „Repowering“ bezeichnet den Ersatz älterer Windkraftanlagen durch neue, leistungsfähigere Anlagen. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz fördert solche Effizienzsteigerungen mit einem Bonus auf die Einspeisevergütung in Höhe von 0,5 Cent je Kilowattstunde.
Die drei Anlagen des Windparks Framersheim gingen 1998 ans Netz – als erstes eigenes Projekt der ABO Wind AG. Die Anlagen des Typs Nordex N54 haben eine Nabenhöhe von 60 Metern, eine Nennleistung von 1 Megawatt und produzieren jeweils rund zwei Millionen Kilowattstunden Strom jährlich. Die Demontage der ersten Anlage hat begonnen, eine zweite wird im August abgebaut. Statt der beiden alten Anlagen errichtet ABO Wind im Herbst 2013 zwei deutlich effizientere Anlagen des Typs Repower 3.4 M (3,4 Megawatt Leistung). Die neuen Anlagen haben eine Nabenhöhe von 128 Metern und produzieren jeweils 8 Millionen Kilowattstunden Strom im Jahr. Damit versorgt jede der neuen Anlagen rechnerisch rund 5.000 Rheinland-Pfälzer mit Haushaltsstrom.
ABO Wind erlebt im rheinhessischen  Framersheim wiederum eine Premiere: Es ist das erste Repowering-Projekt des Projektentwicklers. Der Standort Framersheim eignet sich dank des sehr guten Windangebotes dafür ausgezeichnet. Moderne Windenergieanlagen produzieren bei gleicher Flächennutzung weitaus mehr Strom. Das liegt zum einen an den höheren Türmen und zum anderen an den größeren Rotoren. Vorteilhaft ist zudem, dass sich die neueren Anlagen optisch langsamer drehen.
Bundesweit kommt das Repowering in Deutschland langsam in die Gänge. Nach Zahlen des Bundesverbands Windenergie sind im vergangenen Jahr 432 Megawatt aus Repowering-Projekten ans Netz gegangen – zum Großteil im Norden Deutschlands. Das entspricht etwa einem Sechstel der gesamten Windkraft-Inbetriebnahmen (2.415 Megawatt) des Jahres 2012.
Die Bürgerwindaktie ABO Invest AG, an der rund 2.000 Bürger beteiligt sind, wird eine der neuen Anlagen des Windparks Framersheim ab Herbst betreiben. Damit produzieren bereits 36 Windenergieanlagen der ABO Invest in Deutschland, Frankreich und Irland Strom. Die Aktie der ABO Invest (WKN: A1EWXA4) wird im Freiverkehr der Börse Düsseldorf gehandelt, so dass jedem Bürger eine Beteiligung an dem internationalen Windkraftportfolio möglich ist. Zu den Eigentümern der ABO Invest zählt die rheinhessische Energiegenossenschaft „Solix – Energie in Bürgerhand“.
Die zweite Anlage des Repowering-Projekts hat ein privater Investor erworben, der  schon am bisherigen Windpark beteiligt war.
Das Ingelheimer Unternehmen Taurus verwertet die Einzelteile der demontierten Windkraftanlage. „Stahl, Kupfer und alle anderen Einzelteile führen wir dem Rohstoffkreislauf zu“, berichtet Geschäftsführer Stefan Malchus.


ABO Invest produzierte 2012 mehr Strom als prognostiziert

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• Vier stärkere Projekte glichen Mindererträge der vier schwächeren aus
• Produktion im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt
• Guter Start für den neuen Windpark in Lothringen
• Bevorstehende Kapitalerhöhung ermöglicht Erwerb weiterer Projekte

(Wiesbaden, 15. Januar 2013) (Wiesbaden, 15. Januar 2013) Sieben Windparks und eine Biogasanlage der ABO Invest AG waren zum Jahresende 2012 am Netz und produzierten im Verlauf des abgeschlossenen Geschäftsjahres in Summe rund 164 Millionen Kilowattstunden Strom. Das sind 1,4 Millionen Kilowattstunden (knapp ein Prozent) mehr, als aufgrund der Ertragsprognosen zu erwarten war. Die Produktion entspricht dem Bedarf von 40.000 europäischen Haushalten.

Die Rotoren der ABO Invest drehen sich in Irland, Frankreich und Deutschland. Die Verteilung auf voneinander unabhängige Regionen schafft die Voraussetzung, dass sich Varianzen in der Windverteilung innerhalb des Portfolios ausgleichen. „Das Risiko, die kalkulierten Erträge zu verfehlen, ist bei einem ausgewogen strukturierten Portfolio deutlich niedriger als bei einem einzelnen Windpark“, betont Dr. Jochen Ahn, Vorstand der ABO Invest AG. Nach diesem Prinzip investieren sonst vor allem institutionelle Anleger in erneuerbare Energien. Neben dem Projektentwickler ABO Wind, einer Energiegenossenschaft und mehreren Stiftungen zählen derzeit knapp 2.000 Bürger zu den Aktionären der ABO Invest AG.

2012 produzierten die Windparks Glenough (Irland, County Tipperary, 32,5 Megawatt), Souilly La Gargasse (Frankreich, Lothringen, 8 Megawatt), Repperndorf (Bayern, 6 Megawatt) und Düngenheim (Rheinland-Pfalz, 4 Megawatt) über Plan. Die Erträge des Windparks Düngenheim berücksichtigen eine Ausgleichszahlung der Versicherung für 400.000 Kilowattstunden, die der Gesellschaft im Mai 2012 wegen eines Maschinenschadens entgangen waren. Der im Oktober 2012 in Betrieb genommene lothringische Windpark erzeugte im ersten Betriebsquartal auf Anhieb 18 Prozent mehr Strom als erwartet. Hinter den Prognosen zurück blieben die Windparks Cuq (Frankreich, Tarn, 12 Megawatt), Broich (Nordrhein-Westfalen, 2,4 Megawatt) und Kloppberg (Rheinland-Pfalz, 1,8 Megawatt) sowie die Biogasanlage Samswegen (Sachsen-Anhalt, 0,8 Megawatt).

„Es ist natürlich erfreulich, dass die Ende 2010 gegründete ABO Invest AG nun zum zweiten Mal in Folge die Jahresprognose übertroffen hat“, sagt Vorstand Dr. Ahn. Es handle sich bei einer Jahresbetrachtung aber um eine Momentaufnahme mit begrenztem Aussagewert. Bis Ende November 2012 waren die Erträge infolge eines an nahezu allen Standorten schwachen ersten Windhalbjahres noch hinter den Erwartungen zurück geblieben. Ein kräftiger Dezemberwind brachte schließlich eine überplanmäßige Jahresproduktion. Bedeutender als das gute Ergebnis eines einzelnen Jahres aber sind die langfristig stabilen Erträge sowie der konsequente Ausbau des Portfolios. So verdoppelte sich die Menge des produzierten Stroms im Vergleich zum Vorjahr von rund 82 auf 164 Millionen Kilowattstunden.

Aktuell besitzt ABO Invest Projekte mit einer Nennleistung von 73,4 Megawatt. Davon sind 70 Megawatt am Netz. Die bedeutendste Inbetriebnahme des Vorjahres ist der Acht-Megawatt-Windpark Souilly La Gargasse, der seit Oktober Strom produziert. Zum Jahreswechsel 2012/13 folgte die Erweiterung des irischen Windparks Glenough um eine 14. Anlage (2,5 Megawatt). Bereits gesichert hat sich ABO Invest zudem eine einzelne Windenergieanlage am rheinland-pfälzischen Standort Framersheim (3,4 Megawatt), an dem ältere Anlagen abgebaut und durch leistungsfähigere ersetzt werden. Der Gesetzgeber fördert das sogenannte Repowering mit einem Bonus auf die Einspeisevergütung. Die Baugenehmigung liegt bereits vor, die Inbetriebnahme ist für das letzte Quartal 2013 geplant.

„Je größer das Portfolio, umso besser kommt der Effekt der Risikostreuung zum Tragen“, betont Vorstand Dr. Ahn. Daher soll die Nennleistung in den nächsten fünf Jahren auf 200 Megawatt wachsen. Zum einen nutzt ABO Invest freie Liquidität aus den laufenden Projekten, um neue Windparks zu erwerben. Zudem sind weitere Kapitalerhöhungen geplant. Noch im Januar 2013 werden 5 Millionen neue Aktien emittiert. Ein einzelner Investor zeichnet das gesamte Paket für 1,21 Euro je Aktie. Bei der Festlegung des Ausgabepreises hat sich die Gesellschaft am aktuellen Börsenkurs orientiert. Nach der Kapitalerhöhung verfügt ABO Invest über ausreichend Mittel, um kurzfristig weitere Projekte zu erwerben. Im Fokus stehen aktuell insbesondere Windparks in Frankreich.



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